HINWEIS

Unseren Vorschlag eines Gebietstausches Berkersheim/Ost zu Berkersheim/Süd-Preungesheim finden Sie in der Kategorie “Unsere Ziele”

Frankfurter Neue Presse vom 07.10.2016:

2016 10 07 FNP Baugebiete

Frankfurter Rundschau vom 30.09.16 zur Sitzung des Umweltauschusses:

Umweltauschuss vom 29.9.16Umweltauschuss vom 29.9.16

Umweltauschuss vom 29.9.16Umweltauschuss vom 29.9.16

 

Unser Brief an die Umweltdezernentin Frau Stadträtin Heilig, den Amtsleiter des Umweltamtes und an die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Sport (September 2016)

Seit Februar 2014 setzt sich unsere Bürgerinitiative Berkersheim-Ost für umwelt- und sozialverträgliches Wohnen in Berkersheim ein. Mit dem Aufstellungsbeschluss vom 26.06.2014 wurde Berkersheim-Ost als eines der 15 neuen Baugebiete vorgeschlagen. Im Gespräch mit vielen Berkersheimern Bürgern und Vereinen reifte in uns die Idee ein alternatives Baugebiet vorzuschlagen. Diese Idee fand großen Anklang in Berkersheim. Der Ortsbeirat griff dies auf und formulierte überfraktionell, d.h. unter befürwortenden Begleitung u.a. der Grünen im Ortsbeirat hierzu mehrere Anträge an den Magistrat den Vorschlag eines Gebietstausches von Berkersheim- Ost zu Berkersheim- Süd/Preungesheim näher zu untersuchen. Dies ist bis heute leider nicht ausreichend geschehen.

Gegenüber dem geplanten Baugebiet Berkersheim-Ost hat Berkersheim-Süd/Preungesheim städtebaulich viele Vorteile. Zu nennen wären hier die bereits vorhandene Infrastruktur, beste Anbindung an bestehenden ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Versorgung von Ärzten, bestehende Kindertageseinrichtungen sowie eine Anbindungsmöglichkeit der bestehenden Edwards Siedlung an Berkersheim.

Insbesondere im Hinblick auf den sich noch verschärfenden Wohnungsmangel bietet unser Vorschlag die Möglichkeit mehr geförderten sozialen Wohnraum zu schaffen ohne erhöhten Flächenbedarf zumal große Teile des Areals von Berkersheim-Süd/Preungesheim bereits in städtischen Besitz sind und städtischer bebaubar sind als in Berkersheim-Ost an der Stadtperipherie.

Kurzum: sehr effizient kann hier sehr effektiv dem Wohnungsmangel entgegengewirkt werden!

Nach Gesprächen mit den Amtsleitern des Stadtplanungsamtes und des Umweltamtes überarbeiteten wir unseren Vorschlag, um vorgebrachten Einwänden Rechnung zu tragen. Die größte Problematik an unserem Vorschlag, die wir nicht verschweigen wollen, ist die Lage im Landschaftsschutzgebiet, so dass ein Gebietstausch als Ausgleich notwendig wäre. Hierzu würde sich, unserer Meinung nach, bestens das vorgesehene Baugebiet Berkersheim-Ost eignen.

  • Berkersheim-Ost liegt in der Kategorie 1 des Klimaplanatlasses, der höchsten Schutzstufe; zum Vergleich: Berkersheim-Süd/Preungesheim ist den niedrigeren Kategorien 2 und 3 zu geordnet.
  • Berkersheim-Ost ist bereits heute vom Landschaftsschutzgebiet der Zone II umgeben und unterscheidet sich qualitativ nicht von diesem.
  • Im Gegenteil: schon jetzt beherbergt es neben wertvollem Ackerboden zu 25-30% reife Streuobstwiesen, die artenschutzrechtlich unantastbar sind.
  • Darüber hinaus besitzt Berkersheim-Ost für das Gebiet zwischen B3/A661/östlicher Ortsrand Berkersheims entlang der alten Straßenbahntrasse eine wichtige Grünbrückenfunktion; bebaut man Berkersheim-Ost, so wird das gesamte o.a. Teilareal des Grüngürtels (Schutzzone II) faktisch biologisch abgetrennt.
  • Schon jetzt werden für den Fall der Bebauung seitens des Planungsamtes zwecks Straßen- und Kanalerschließung neue Gebietszuschnitte von Berkersheim-Ost beschrieben, die erhebliche Eingriffe in den umgebenden Grüngürtel Schutzzone II bedeuten werden.
  • Darüber hinaus wird der Grüngürtel mit dem Bau der angrenzenden Omega-Brücke als Ersatz des Bahnübergangs im Rahmen des Ausbaus der Main-Weser-Bahn verkleinert werden.
  • Der zweifelsfrei ökologisch hochwertige Charakter von Berkersheim-Süd/Preungesheim ist in Ost ebenfalls zweifelsfrei durch gezielte Ausgleichmaßnahmen (bspw. Heckenanpflanzungen) zu rekonstruieren, da Süd im Kern ebenfalls aus „verwilderten“ Streuobstwiesen besteht.

Trotz des sicherlich hohen Verwaltungsaufwandes sehen wir in unserem Vorschlag die überzeugenderen Argumente für eine nachhaltige, sozialverträgliche Entwicklung eines neuen Bauvorhabens für unsere Stadt.

Denn hier kann mehr sozialer Wohnraum geschaffen werden, ohne den Grüngürtel insgesamt qualitativ und quantitativ zu verkleinern.

Und letztendlich ist es mit dem Naturverbrauch durch Bebauung in einer wachsenden Stadt so wie mit dem Geld: man kann den Hektar Land – wenn unvermeidbar – nur einmal bebauen, daher sollte er dort bebaut werden, wo der größtmögliche Nutzen resultiert. Und das ist zweifelsfrei in Berkersheim-Süd/Preungesheim!

Daher wollen wir Sie gerne zu uns zu einem Ortstermin einladen, um sich ein persönliches Bild machen zu können. Alternativ freuen wir uns über einen Gesprächstermin mit Ihnen, um unsere Ihnen Idee näher bringen zu dürfen.

 

Unsere Pressemitteilung, die auch an die Mitglieder des Plaungsausschusses und an die zuständigen Amtsleiter und den Stadtrat Mike Josef verschickt wurde (September 2016)

Pressemitteilung: Berkersheim-Süd statt Ost – die Stadtpolitik ist gefragt!

Berkersheim-Süd/Preungesheim liegt anders als Berkersheim-Ost nicht an der absoluten Peripherie Frankfurts, sondern mitten im Schnittpunkt der drei Stadtteile Berkersheim, Preungesheim und Frankfurter-Berg.

Und somit ist es der ideale Ort, an dem zwei Planungsprozesse zusammenwachsen können:

Zum einen plant die ABG die Edwards-Siedlung am Neuenberg als Folgeprojekt der Platensiedlung zu modernisieren und nachzuverdichten. Eine Idee, die nicht zuletzt von der Presse als richtungsweisend tituliert wurde (u.a. FNP vom 07.07.2016).

Gleichzeitig plant das Bundesbauministerium zum anderen eine neue Baugebietskategorie: das „Urbane Gebiet“. Wohnen und Arbeiten sollen wieder räumlich näher zusammenrücken. Den Städten sollen Potenziale zur Innenentwicklung eröffnet werden, indem bspw. das Bauplanungs- und Immisionsschutzrecht flexibilisiert werden.  „Mit dem “Urbanen Gebiet” würde den Städten die Möglichkeit gegeben, Gebiete zu entwickeln, die vorrangig Wohnungen, daneben aber auch Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe in kleinteiliger Nutzungsmischung beherbergen. Ziel ist es, so zusätzlichen Wohnraum dort zu schaffen, wo die Stadt am attraktivsten ist, und für eine funktionale Durchmischung zu sorgen.“ (www.vhw.de)

Beide Vorhaben treffen in Berkersheim-Süd/Preungesheim auf eine bereits jetzt sehr gute infrastrukturelle Erschließung. Insb. die verkehrliche Erschließung ist ideal: Nahversorgung, Schulen und Kindergärten, U-Bahn und Bus in Laufnähe,  direkter Autobahnanschluss sowie belastbare Straßenverbindungen in Innenstadt und Umland sind vorhanden.

Geht man von einer vergleichbaren Bebauungsdichte wie im angrenzenden  Baugebiet Edwards-Garden aus, so können hier Wohnungen für ca. 900 Menschen direkt in Berkersheim-Süd/Preungesheim entstehen und zusätzlich etliche Wohneinheiten im Bereich der Edwards-Siedlung – und das für die öffentliche Hand kostengünstig, da investitionsarm.

Bei geschicktem Gebietszuschnitt kann zudem noch die bestehende Kaltluftschneise in der durch die bestehende Bebauung vorgegebenen Breite erhalten werden mitsamt der Vogelhecken – und das ohne den Grüngürtel zu verkleinern, denn Berkersheim-Ost dient als Ausgleichsfläche.

Aber so richtig kann dieses Potenzial Politik und Verwaltung offensichtlich nicht begeistern: beide scheinen lieber 140 Reihenhäuser am infrastrukturarmen, bahn- und straßenverkehrslärm geplagten Stadtrand mitten in die höchste Klimaschutzzone bauen zu wollen, da dies ja die Bebauungsplanung aus dem Jahr 1974 (!) ermöglicht. Als wären seitdem keine neuen Erkenntnisse in punkto Stadtentwicklung und -planung gewonnen worden! Oder kurz gefragt: warum viele neue Wohnungen, wenn man auch wenige auf gleicher Fläche bauen kann und warum preiswert, wenn es auch teuer geht?

So ist z.B. seitens der Stadt die absolut zentrale Frage bis heute unbeantwortet, wieviele Wohneinheiten in Berkersheim-Süd/Preungesheim entstehen können. Und die bislang parlamentarisch undiskutierte B 451 vom 11.12.2016 wirft viele weitere Fragen auf, die zu klären sind.

Es wäre aber an der Zeit, dass die Koalition im Römer den notwendigen und gebotenen politischen Willen klar formuliert, die Variante Berkersheim-Süd/Preungesheim durch die Verwaltung vollumfänglich und aussagekräftig prüfen und idealerweise realisieren zu lassen.

Bei weiterem unklaren Zuwarten der Koalition sehen wir als Initiative konkret die Gefahr, dass wir uns trotz aller Beteuerungen aus Politik und Verwaltung dem von uns von Anfang an befürchteten “point of no return” nähern: indem man die sehr gute Idee Berkersheim-Süd/Preungesheim einfach nicht behandelt und an der vermeintlich schnellen, aber ineffizienten Lösung Berkersheim-Ost weiter plant, schafft man dann einen sog. Planungsvorsprung, den man am Schluss als Grund nennen kann, die bessere Lösung Süd unrealisiert zu lassen. Das wäre für alle Alt- und Neubürger, Wohnraumsuchende, Landwirte, Erholungssuchende, letztendlich für alle Bürgerinnen und Bürger Berkersheims und Frankfurts sicherlich die schlechteste Lösung. Diese gewollt/ungewollte ”Strategie” ist für uns spätestens mit dem Artikel in der FNP vom 23.07.2016 (leider) klar geworden. Denn dort ist zu lesen: “Der Planungsvorsprung, den Berkersheim-Ost (…) hat, bleibt bestehen.” und “Wirkliche Lust, sich mit dem Thema zu beschäftigen, haben die Ämter nicht.”

Es stellt sich aber die Frage, ob nachhaltige, gute Stadtentwicklung eine Frage der “Lust” von Fachämtern ist. Die Politik, mithin das Parlament sollte hier klar Stellung nehmen und klare Handlungsaufträge gegenüber der Stadtverwaltung formulieren: 1. Berkersheim-Süd statt Ost? und 2. Berkersheim-Süd statt Ost!

 

Bericht über die Sitzung des Planungsausschusses vom 26.09.16 in der Frankfurter Rundschau:

Planungsausschuss 26.9.16

 

 

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Frankfurter Neue Presse v. 23.07.2016

2016 07 23 FNP Berkersheim(1)

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Pressemitteilung

Der Koalitionsvertrag der sog. Kenia-Koalition aus CDU, SPD und den Grünen für die Jahre 2016 bis 2021 im Römer steht.

Zum Thema „Planung und Wohnungsbau“ ist zu lesen:

Zur Deckung des Wohnbedarfs wird es unumgänglich sein, auch bisher unbebaute, landwirtschaftlich genutzte Flächen in Anspruch zu nehmen. „Dies ist dort möglich, wo es sich um flurbereinigte, artenarme Flächen handelt, die nur geringen Wert für den Naturschutz besitzen. (…) Nicht für die Ausweisung neuer Flächen zur Verfügung stehen die Flächen des GrünGürtels.“  (S. 14, Koalitionsvertrag CDU + SPD + Die Grünen 2016-2021)

Gemessen an diesem Suchprofil für Wohnbaupotentiale ist die Bebauung von Berkersheim-Ost faktisch vom Tisch!

Denn das Gebiet Berkersheim-Ost steht in seiner aktuellen Beschaffenheit für genau das Gegenteil:

  • Artenschutz: artenreichste, weil reife Streuobstwiesen in einem Gesamtanteil von ca. 30% neben extensiv bewirtschafteten, kleinteiligen – ergo wahrscheinlich nicht flurbereinigten, fruchtbaren Ackerflächen  – Lebensraum für eine Vielzahl z.T. bedrohter Wildtierarten von Storch über Steinkauz, Fasan bis Reh und Feldhase. Streuobstwiesen stehen per se unter dem strengen Schutz der europäischen FFH-Richtlinie. Nicht umsonst ist das Gebiet nahtlos vom GrünGürtel Schutzzone II umgeben.
  • Bild1 Pressemitteilung-05-16
  • Bild2 Pressemitteilung-05-16Stadtklima: Stadtklimatisch ist das Gebiet schlicht unverzichtbar.  Daher ist es der höchsten Schutzstufe (Kategorie 1) des Klimaplanatlasses von 2009 zugeordnet. Diese Flächen (Kaltluftentstehung, Luftleitbahnen und Hangwinde) sind sehr wichtig und daher zu schützen und zu erhalten.
  • Notwendigkeit des Eingriffes in den bestehenden GrünGürtel: Eine Erschließung durch die dörflich engen Straßen Berkersheims verbietet sich; daher soll die Erschließung durch den GrünGürtel zur Straße Am Kalten Berg hin erfolgen. Ebenso soll in nächster Nähe die Omega-Brücke als Ersatz für den Bahnübergang Berkersheim mitsamt einer Verbindungstraße zum Baugebiet Ost gebaut werden. Hier wird der GrünGürtel massiv baulich beeinträchtigt, was nach dem Koalitionsvertrag aber nicht erfolgen darf.

Es zeigt sich deutlich, dass Berkersheim-Ost nicht zuletzt gemessen an den Vorgaben des Koalitionsvertrages ein stadtplanerischer Irrweg ist, der bei Realisierung viel Natur und Kulturraum  zerstören kann, und in Relation wenig Wohnraumpotential bietet, da vornehmlich Einfamilienhäuser entstehen werden.

 

 

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Störche über Berkersheim-Ost u.a.

Storchenpaar über Berkersheim

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Unser Leserbrief in der FNP zum Ausgang der Kommunalwahl

Der vielzitierte Bundestrend sowie Sondereffekte („Fukushima“) können das Ergebnis der Kommunalwahl auf Landesebene, vielleicht auch ansatzweise auf Stadtebene erklären. Jedoch spätestens auf der Ortsbezirksebene versagt dieser Erklärungsansatz. Warum gewinnt die CDU bspw. in Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach entgegen des Wahltrends, während sie im angrenzenden Stadtbezirk 10 (Eckenheim, Bonames, Preungesheim und Berkersheim) ihre Mehrheit verliert. In Berkersheim, einer traditionellen CDU-Hochburg, verliert sie sogar 8,6%. Die Wahlanteile der SPD verhalten sich entgegengesetzt. Warum büßen die Grünen im Stammbezirk Nordend sage und schreibe fast  15 % ein?
Eine Antwort liegt auf der Hand: das stadtpolitische Mantra „Bauen, bauen, bauen“ wurde hier (mit-) abgewählt. Weil sich die CDU gegen den Pfingstberg ausgesprochen hat, wurde sie in den nordöstlichen Stadtteilen „belohnt“, weil die SPD sich für eine stärker begrenzte Bebauung in Bonames einsetzte und Berkersheim-Süd statt Ost propagierte, wurde sie im „10er“ verstärkt gewählt. Weil die Grünen das Innovationquartier gut heißen, verloren Sie im Nordend an Unterstützung.
Bauen ja, weil es sein muss. Aber nicht ohne Rücksicht auf die Gegebenheiten vor Ort und die Menschen, die hier bereits leben. Für den Stadtbezirk 10 heißt das konkret: eine sozialverträgliche Bebauung in Bonames und Berkersheim-Süd/Preungesheim statt Ost, flankiert von einem Verkehrs(vermeidungs)konzept für den gesamten Nord-Osten aus einem Guss statt verkehrsplanerischen Stückwerk sowie massiven Investitionen in die defizitäre Infrastruktur (Schulen, Kitas, ÖPNV).
Für Berkersheim sind neben der Realisierung von Berkersheim-Süd statt Ost verkehrstechnisch insb. folgende Fragen zu klären:
1. Wie kann der Schleichverkehr insb. zu den Hauptverkehrszeiten über den Heiligenstockweg effektiv vermieden werden?
2. Welche Alternativen gibt es bei der zu bauenden Bahnquerung, die den Bahnübergang nach Ausbau der Main-Weser-Bahn ersetzt? Eine (breite und tverkehrsberuhigte) Omegabrücke eröffnet zusätzlichem Schleichverkehr aus dem Nord-Osten-Frankfurts ein Einfallstor und die belastedörfliche Infrastruktur (Bahnstraße/Dachsberg) über Gebühr.
3. Wie kann Berkersheim-West/Siedlung Am Neuenberg verkehrsneutral mit Berkersheim verbunden werden?
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Wir haben einen Handzettel in Berkersheim verteilt

Handzettel-Wahl

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Anfrage an die Spitzenkandidaten der Parteien im Ortsbeirat

Wir haben folgende Frage an  die Spitzenkandidaten der Parteien im Ortsbeirat gestellt:

Befürwortet Ihre Partei bzw. Ihre Gruppierung den Vorschlag „Berkersheim-Süd/Preungesheim statt Berkersheim-Ost“ ?

Stellungnahmen-der-Parteien-im-Wortlaut (hier klicken)

CDU Befürwortet umfassende Prüfung von Berkersheim-Süd/Preungesheim. Sieht aufgrund der Stellungnahmen des Magistrats wenig Anlass zum Optimismus.
SPD Hält Berkersheim-Süd für die bessere Variante und unterstützt den Gebietstausch von Anfang an.
Grüne Weitere Prüfung durch den Magistrat befürwortet.
FDP Für eine Gartenstadt in Berkersheim-Süd/Preungesheim-Nord statt einer Bebauung in Berkersheim-Ost, wenn in Berkersheim gebaut werden soll.
Linke Klare Zustimmung zu Berkersheim-Süd.
BFF Unterstützung Berkersheim-Süd “ohne wenn und aber”.
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CDU und Grüne im Ortsbeirat akzeptieren den für uns unzureichenden Magistratsbericht, der den Gebietstausch „Berkersheim Süd“ mit „nicht aussichtsreich“ bewertet!

In der letzten Sitzung des Ortsbeirates am 16.02.2016 standen auch die Berichte des Magistrats zur Abstimmung auf der Tagesordnung. Inhaltlich positioniert der Magistrat sich dahin gehend, dass er eine Verlegung des Baugebietes nach „Berkersheim-Süd/ Preungesheim“ für „nicht aussichtsreich“ hält, obwohl weiterhin viele gute Argumente für eine Verlagerung sprechen.

Alle im Ortsbeirat vertretenen Parteien versicherten uns immer wieder, sie seien ebenfalls für einen Gebietstausch nach „Süd“.

Unverständlich und in sich widersprüchlich war das Abstimmungsverhalten der Mehrheitskoalition von CDU und den Grünen: Mit Ihrer Mehrheit akzeptierten sie die beiden Magistratsberichte, die wir als lückenhaft und unzulänglich ansehen.

Andererseits wurde ein Antrag der Grünen, in dem eine Weiterverfolgung von Berkersheim- Süd gefordert wird, einstimmig vom gesamten Ortsbeirat angenommen.

Wir werden diese Woche alle Parteien des bisherigen Ortsbeirates um ihre Stellungnahme zu dem Gebietstausch bitten und die Antworten hier veröffentlichen.

Am 06. März sind Kommunalwahlen. Befragen auch Sie die jeweiligen Parteienvertreter zu der Gebietstauschproblematik!

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Unsere Pressemitteilung an die Stadtverordneten, Magistrat und Medien

Bezahlbarer Wohnraum: wo, wenn nicht in Berkersheim-Süd? Aber sicher nicht in Berkersheim-Ost!

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist das akute Problem der Stadtgesellschaft. Auch die Initiative Berkersheim-Ost hat sich von Anfang an der Suche nach sozial- und umweltverträglichen Wohnen in Frankfurts kleinstem Wohnstadtteil verschrieben. Daher hat sie der Stadtpolitik und –verwaltung als Ergebnis eines langen Denk- und Diskussionsprozesses Berkersheim-Süd/Preungesheim statt Berkersheim-Ost vorgeschlagen. Denn das Gebiet Ost liegt infrastrukturell defizitär am absoluten Siedlungsrand Frankfurts im Lärmdreieck aus B3 und Main-Weser-Bahn. Das Gebiet Süd verspricht hingegen qualitätsvolle Innentwicklung durch die Schließung einer Bebauungslücke im Grenzgebiet der drei angrenzenden Stadtteile Preungesheim, Berkersheim und Frankfurter Berg. Eine „Lösung mit Charme“ war rasch die Antwort der Politik.

Schnell kristallisierten sich zwei Hauptargumente gegen diesen Gebietstausch heraus: die Nähe von Süd zum Gewerbegebiet August-Schanz-Straße und die aktuelle natur- und regionalplanerische Einstufung. Die Antwort des Magistrats (B 451): 1. Ein Heranrücken von Wohnbebauung an ein bestehendes Gewerbegebiet ist prinzipiell planungsrechtlich zu bewältigen, d.h. es ist möglich, und 2. beide (gleich großen) Gebiete sind von hoher Bedeutung für den Artenschutz; das Gebiet Ost ist für das Stadtklima sogar eindeutig wichtiger. Im Klartext: beide (Gegen-) Argumente bedürfen sicherlich einer intelligenten Antwort, jedoch stellen sie für den Tausch kein Hindernis dar, weil sie schlicht lösbar sind. Obwohl der Magistrat in seinem Bericht von der Lösbarkeit der Probleme ‚gesprochen‘ hat, sieht er den Vorschlag Süd als „nicht aussichtsreich“ an.

Gefragt ist der politische Wille!

Und für diesen politischen Willen spricht doch vieles: denn Süd ist eine „Lösung mit Charme und Substanz“. Wo, wenn nicht in Berkersheim-Süd will man angesichts der Fakten denn bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt schaffen?

  • Das Gebiet gehört zu 75% der Stadt – die ABG als städtische Gesellschaft kann das Gebiet entwickeln mit Wohnungsangeboten an Mittelstand, junge Familien, Senioren und Studenten. 30 % geförderter Wohnraum: kein Problem! Und das bei der Möglichkeit einer städtischen Bebauung, die sich an den vorhandenen Siedlungskanten -strukturen  orientiert.
  • Es ist schon jetzt infrastrukturell nahezu erschlossen: Schule, Kindergärten, Supermärkte in Laufnähe.
  • Das ÖPNV-Angebot ist bereits jetzt lückenlos vorhanden: U5 mit Ausbauperspektive bis 2022, Buslinien inkl. einer Tagentialverbindung zur Straßenbahnlinie 18.
  • Auch ökologisch ist das Gebiet potential stark: es liegt in der Nähe sowohl des Fernwärmenetzes als effizientes Form der Energieversorgung als auch nahe des Nahwärmenetzes „Edwards Gardens“.
  • Sorgt man zudem für einen breiten Grünzug entlang des Gewerbegebietes erreicht man eine Abstandsfläche zwischen „Wohnen und Arbeiten“ und erhält zudem im Kern die wichtige Kaltluftverbindung sowie die naturnahe Grünverbindung zwischen Preungesheim und dem Niddatal. Das Gebiet Ost kann zudem als Ausgleich ökologisch noch weiter aufgewertet werden.

Die Politik, die sich in wenigen Wochen dem Wähler stellt, muss jetzt und gerade auch am Beispiel Berkersheim-Süd über die Parteigrenzen hinweg beweisen, dass sie es ernst meint, mit der Lösung des Wohnraumproblems. Von bezahlbarem Wohnraum zu träumen und zu reden ist das Eine, ihn durch Sachüberlegungen, Kompromissbereitschaft und entschlossenes Handeln zu schaffen, ist das Andere. Am Ergebnis aber werden sich alle Beteiligten in Politik und Verwaltung messen lassen müssen.

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Antworten des Magistrats zu unseren Vorschlag des Gebietstausches

Mit Datum vom 11.12.2015 wurden mehrere Anfragen des Ortsbeirates sowie der SPD Römer-Fraktion vom Magistrat beantwortet. In allen drei Antworten sieht der Magistrat den Gebietstausch von Berkersheim-Ost nach Berkersheim-Süd/Preungesheim als “nicht aussichtsreich” an.

Diese Schlussfolgerung können wir nicht teilen.

Wir haben exemplarisch zu der Anfrage der SPD Römerfraktion die Fragen und Anworten sowie unsere Einschätzung gegenüber gestellt. Aufgrund der Anworten des Magistrats können wir das Resümee  nicht nachvollziehen, sondern sehen eindeutig die Überlegenheit eines Baugebiets Berkersheim-Süd/Preungesheim.

Bei gleichem Flächenverbrauch kann hier mehr und günstigerer Wohnraum geschaffen werden als in Berkersheim-Ost. Auch unter klimapolitischen Aspekten ist der Gebietstausch eindeutig überlegen.

Antwort auf die SPD-Anfrage B 451

Synopse_B451

Antwort auf das Auskunftsersuchen (V1280)  des Ortsbeirates vom 10.03.2015  ST 1750

Antwort auf die Ortsbeiratsanfrage (OA 609) vom 10.03.2015 B 452

 

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